Paso Yobai

Paso Yobai:

Die Stadt Paso Yobai wurde im Jahre 1923 von einem Schweizer namens George Naville gegründet.
Es handelt sich um den östlichsten Landkreis im Department / der Region Guairá.

Paso Yobai in der Region / Department Guairá / Paraguay / Südamerika

Paso Yobai

im Osten von der Region / Department Guairá

 

Landkreis

Landkreis mit Gemeinden wie Rancho Kuna, Yryvu Kua, Naranjito, Santa Teresita, Nance, Ovenia, Isla Hu usw.

Bis 1993 wurde Paso Yobai noch von dem Landkreis Independencia verwaltet, bis es zu einem eigenen Landkreis wurde. Dort leben etwa insgesamt 25.000 Menschen.

Die Region um Paso Yobai ist ein hydrographisches Becken welches mit seinem Netz aus 10 Bächen und vielen Wasserquellen alle Flüsse in der Gegend mit Wasser speist.

Die Namen der Bäche sind:
Baba, Cabayuby, Curuzú, Gasory, Itacarú, Mangrullo, Morotî, Pacobá, Ycuá Porã und Zanja Pytã.

Somit speisen die Bäche alle den Rio Tebicuarymí, später den Rio Tebicuary , welcher dann in den Rio Paraguay einfließt.

Paso Yobai ist in ganz Paraguay für den Anbau von Yerba Mate bekannt. Aus der Pflanze wird Mate Tee hergestellt. Mehr über Mate

Desweiteren wird in der Region noch Baumwolle, Zuckerrohr und Soja angebaut. Die Region ist eine sehr fruchtbare Gegend und liegt in einer grünen und wunderschönen Hügellandschaft. Der Anbau von Yerba Mate, Baumwolle, Zuckerrohr und Soja ist noch der größte Wirtschaftszweig in Paso Yobai. Der Goldabbau nimmt aber rasant in den letzten Jahren zu, da eine kanadische Bergbaufirma, namens LAMPA die Schürfrechte erworben hat und das Aufsehen Anderer erweckt hat.

Durch die Entdeckung des Goldvorkommen in Paso Yobai in den 1990er Jahren sind immer mehr Goldminen in der Region entstanden. Auf Grund Aussagen der kanadischen Firma, die daran glaubt, das Paso Yobai einer der größten Gold-Adern der Welt hat, versuchen Bewohner in der Region jetzt ihr Glück als Goldsucher (genannt “Garimpeiros”) und geben ihre Arbeit in der Landwirtschaft auf.

Durch die Goldsuche / Goldwäsche (Gold wird mit Hilfe von Quecksilber aus dem Gesteinspulver gefiltert) werden die Bäche mit Quecksilber kontaminiert, so dass die Natur in Mitleidenschaft gezogen wird und zum Beispiel Fische nicht mehr genießbar sind, kurzum die Natur, mit welcher die Indianer im Einklang leben, zerstört wird.

Bei einer Untersuchung der Wasserqualität der Bäche am 1. November 2011 wurde bei den Resultaten ein bis zu siebenfach erhöhter Quecksilberwert (13,8 Mikrogramm) als der des erlaubten Wertes (2 Mikrogramm) festgestellt.

Unterstützten Sie mit einer Bestellung / Spende die Indianer in Paraguay / Südamerika und werden Sie dadurch auch ein Indianer.

 

In Paso Yobai gibt es noch einige kleine Indianerstämme.

 

Indianer Weisheit:
Die Vögel verlassen die Erde mit ihren Flügeln. Auch die Menschen können die Erde verlassen,zwar nicht mit Flügeln, aber mit ihrem Geist.

“Für euch Weiße waren wir Wilde. Ihr habt unsere Gebete nicht verstanden. Ihr habt nicht einmal versucht, sie zu verstehen. Wenn wir der Sonne, dem Mond oder dem Wind unsere Loblieder sangen, beteten wir in euren Augen Götzen an. Ohne uns zu verstehen und nur, weil unsere Art der Anbetung anders war als eure, habt ihr uns als verlorene Seelen verdammt. Wir sahen das Werk des großen Geistes in seiner ganzen Schöpfung: in Sonne, Mond, Bäumen, Bergen und Wind. Manchmal traten wir durch das, was er geschaffen hatte, an ihn heran. War das so schlecht? Ich weiß, dass wir aus ganzem Herzen an das höchste Wesen glauben und unser Glaube ist stärker als der vieler Weisser, die uns Heiden nannten. Die roten Wilden waren immer enger mit der Natur verbunden als die weißen Wilden. Die Natur ist das Buch jener großen Kraft, die ihr Gott nennt und die wir den großen Geist nennen.
Was für einen Unterschied macht schon ein Name aus!”
(Tatanga Mani)

 

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